das war 18/19 ...



Mittwoch, 15. Mai 2019 um 19.30 Uhr

DIE GESCHICHTE DER LIEBE

Radu Mihaileanu
Schweiz 2016, 134 Minuten

Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verliebt sich der polnische Jude Leo Gurski in die schöne Alma, der er ein Buch mit dem Titel "Die Geschichte der Liebe" widmet. Doch als die Nazis Polen angreifen, werden die beiden getrennt. Alma flieht nach Amerika, Leo geht in den Untergrund. Jahrzehnte später kommt Leo nach New York. Dort lernt er die 15-jährige Alma kennen, die nach einer Figur aus seinem Roman benannt wurde und nach einem Weg sucht, die Einsamkeit ihrer Mutter zu lindern.

DarstellerInnen: Derek Jacobi, Sophie Nelisse, Gemma Arterton, Elliott Gould



Dienstag, 16. April 2019 um 19.30 Uhr

KILL BILLY

Gunnar Vikene
Norwegen 2015, 95 Minuten

Seit mehr als 40 Jahren schuftet Harold Lunde gemeinsam mit seiner Frau Marny in seinem Möbelgeschäft „Lunde Furniture“. Doch damit ist es schlagartig vorbei, als IKEA eine große Filiale direkt nebenan eröffnet und dadurch sein Lebenswerk zerstört. Harold und Marny verlieren nicht nur ihr Geschäft sondern auch ihr Haus an die Bank. In seiner Wut und Verzweiflung denkt Harold nur an eins: Rache. Er besorgt sich eine Pistole und startet seinen alten Saab. Er hat nur ein Ziel: Den IKEA-Gründer Ingvar Kamprad zu entführen! Entgegen aller Erwartungen gelingt der Plan – doch die Aktion nimmt schon bald eine unerwartet tragisch-komische Wendung.

Auszeichnungen: Amanda-Award Norwegen (Bester Hauptdarsteller, Beste Cinematographie)



Dienstag, 12. März 2019

18.30 Uhr - doors open
19.00 Uhr - Ehrung einer starken Frau
19.30 Uhr - Filmstart

DIE GÖTTLICHE ORDNUNG

Regie: Petra Biondina Volpe
DarstellerInnen: Marie Leuenberger, Rachel Braunschweig, Sibylle Brunner, Therese Affolter, Maximilian Simonischek, Nicholas Ofczarek

Schweiz 2017
96 Minuten

Wir freuen uns in Kooperation mit dem überparteilichen Frauenbeirat der Stadt Mödling Sie zu einem besonderen Abend einzuladen. Um 19.30 startet der Film: „Die göttliche Ordnung“. Ab 18.30 sind die Tore des Stadttheaters offen, für gemeinsame Gespräche im gemütlichen Rahmen bei Sekt und Knabberein. Um 19 Uhr findet durch den Frauenbeirat die Ehrung einer starken Frau statt. Um 19.30 startet wie gewohnt der Film, diesmal bei freiem Eintritt! Es ist natürlich genauso möglich, erst um 19.30 nur zum Film zu kommen.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit einem interessanten Film:

Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Ganz im Gegenteil: Es herrscht die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde gegen die Natur und schlichtweg gegen die göttliche Ordnung. Als Nora wieder anfangen möchte zu arbeiten, verweigert ihr Mann ihr die Erlaubnis und beruft sich dabei auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Hier erwacht Noras Widerstand! Sie beginnt feministische Literatur zu lesen, enge Jeans und wilden Pony zu tragen und besucht einen Workshop für sexuelle Befreiung. Als sie sich aktiv für das Frauenstimmrecht einsetzt und zu einem Streik aufruft, gerät der Dorf- und Familienfrieden gehörig ins Wanken...


In der charmanten und warmherzigen Komödie DIE GÖTTLICHE ORDNUNG über den Kampf um Gleichberechtigung und die Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts treffen chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander.

Um den Trailer zu sehen, klicken Sie bitte hier!




Freitag, 1. Februar 2019 um 19.30 Uhr

EINFACH DAS ENDE DER WELT

Regie: Xaver Dolan
DarstellerInnen: Marion Cotillard, Vincent Cassel, Léa Seydoux, Nathalie Baye

F / Kanada 2016
97 Minuten
Es ist lange her, da hat der mittlerweile 34 Jahre alte Louis, ohne sich gro ß zu verabschieden, seine Familie verlassen. Fortan war Louis durch die Welt gereist und hat, weit weg von der ländlichen Idylle, eine Karriere als Schriftsteller gemacht. Nachdem die Familie Jahre nichts von ihm gehört hat, kündigt er nach zwölf Jahren seinen Besuch an, und seine überraschende Ankunft versetzt die Familie in größte Aufregung, besonders aber seine Mutter Martine.
In seinem Elternhaus angekommen, weicht die Vorfreude seiner Angehörigen, und bald schon hört man auf, über Belanglosigkeiten zu sprechen, und Louis wird mit Vorwürfen konfrontiert, die er noch von früher kennt. So hält ihm seine Schwester Suzanne vor, sie lebe nur noch Zuhause, weil er damals die Familie verlassen hatte und sie so etwas nie übers Herz gebracht habe. Sein zehn Jahre älterer Bruder Antoine gibt ihm zu verstehen, dass er durch seine lange Abwesenheit seinen Status als Mamas Liebling verspielt hätte und wolle nur den verlorenen Sohn vorgeben, der wieder Nachhause zurückgekehrt sei. Louis merkt, dass er sich durch seine lange Abwesenheit emotional sehr von seiner Familie distanziert hat, und auch seinen Angehörigen gelingt es nicht, echte Gefühle zu zeigen.

Auszeichnungen u.a.: Großer Preis der Jury in Cannes, César (Bester Hauptdarsteller, Beste Regie, Bester Schnitt)





4. bis 10. November 2018

GEDENKWOCHE

DAS PROGRAMM ZUR GEDENKWOCHE HIER

F I L M E

Montag, 5. November 21:00 "38-AUCH DAS WAR WIEN"
Dienstag, 6. Novermber 20:30 "AN UNS GLAUBT GOTT NICHT MEHR"
Samstag, 10. November 20:00 "3. NOVEMBER 1918"




Dienstag, 23. Oktober 2018 um 19.30 Uhr

EWIGE JUGEND

Paolo Sorrentino
I/F/GB/CH 2015, 118 Minuten

Fred Ballinger und Mick Boyle sind alte Freunde, die ihre Ferien in einem eleganten Sanatorium in den Schweizer Alpen verbringen. Ihre Vorstellungen darüber, wie sie ihr Leben im Alter gestalten möchten, könnten gegensätzlicher nicht sein. Der früher gefeierte Komponist und Dirigent Fred lebt zurückgezogen und hat seine musikalische Karriere beendet. Der immer noch erfolgreiche Regisseur Mick hingegen ist gerade dabei, einen letzten Film mit seiner langjährigen Muse Brenda Morell zu realisieren. Als ein Abgesandter des Buckingham Palace Fred den sehnlichen Wunsch der Queen übermittelt, er möge seine „Simple Songs“ in London dirigieren, beeindruckt ihn das nicht und er lehnt ab. Seine Tochter und Managerin Lena ist damit alles andere als einverstanden. Aber der Komponist bleibt dabei – er zieht es vor, sich zusammen mit seinem Freund Mick und dem Schauspieler Jimmy zu entspannen, über das Leben zu philosophieren, die anderen Gäste zu beobachten und deren Eigenheiten zu kommentieren.