EINFACH DAS ENDE DER WELT

Regie: Xaver Dolan, Frankreich / Kanada 2016, 97 Minuten

Es ist lange her, da hat der mittlerweile 34 Jahre alte Louis, ohne sich gro ß zu verabschieden, seine Familie verlassen. Fortan war Louis durch die Welt gereist und hat, weit weg von der ländlichen Idylle, eine Karriere als Schriftsteller gemacht. Nachdem die Familie Jahre nichts von ihm gehört hat, kündigt er nach zwölf Jahren seinen Besuch an, und seine überraschende Ankunft versetzt die Familie in größte Aufregung, besonders aber seine Mutter Martine.
In seinem Elternhaus angekommen, weicht die Vorfreude seiner Angehörigen, und bald schon hört man auf, über Belanglosigkeiten zu sprechen, und Louis wird mit Vorwürfen konfrontiert, die er noch von früher kennt. So hält ihm seine Schwester Suzanne vor, sie lebe nur noch Zuhause, weil er damals die Familie verlassen hatte und sie so etwas nie übers Herz gebracht habe. Sein zehn Jahre älterer Bruder Antoine gibt ihm zu verstehen, dass er durch seine lange Abwesenheit seinen Status als Mamas Liebling verspielt hätte und wolle nur den verlorenen Sohn vorgeben, der wieder Nachhause zurückgekehrt sei. Louis merkt, dass er sich durch seine lange Abwesenheit emotional sehr von seiner Familie distanziert hat, und auch seinen Angehörigen gelingt es nicht, echte Gefühle zu zeigen.

Auszeichnungen u.a.: Großer Preis der Jury in Cannes, César (Bester Hauptdarsteller, Beste Regie, Bester Schnitt)
DarstellerInnen: Marion Cotillard, Vincent Cassel, Léa Seydoux, Nathalie Baye

CAPITOLINO Kinoklub Mödling

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